|
Alles über unsere Austria |
|
|
|
>>>>> Fragen, Wünsche,
Anregungen – Tel.: 0699 1933 0699 <<<<< |
||
|
|
Jahresrückblick |
|
|
Erinnerungen an das Stadion, in dem viele die Salzburger
Austria kennengelernt haben |
||
|
Red Bull gegen Austria Salzburg Die Übernahme
des Weltkonzerns nahm den Klub vorübergehend auseinander |
||
|
O.M.F. – Opposition zum modernen Fußball Über negative Aspekte von der Entwicklung der schönsten Sportart der
Welt |
|
|
|
|
||
Das Jahr 2004 begann für Austria Salzburg nicht nach
Wunsch. In den ersten Spielen im Frühjahr bestätigte man sich als Abstiegskandidat.
Der eben erst verpflichtete Trainer Walter Hörmann musste schon Mitte März sein
Handtuch werfen. Der schnellen Reaktion auf die ausbleibenden Erfolge folgte
dann aber viel Ratlosigkeit. Sportmanager Assion übernahm nach Hörmanns Rauswurf
auch die Aufgabe des Trainers. Interimistisch fungiert er bis heute auch als
Coach. Während bei anderen Klubs schon wieder zwei weitere Trainer geflogen
wären, stagniert bei uns also jetzt – nach fast einem Jahr – immer noch ein
Interimscoach. Leider erkennt man nicht, dass wieder an einem Konzept
gearbeitet wird – sonst wäre wohl ein anderer Mann auf der Trainerbank. Aber
dass sich ohne ein Konzept auch nie ein Erfolg einstellen kann, sollte wohl
klar sein. So muss man heute froh sein, dass sich ohne ein echtes Konzept
wenigstens der Abstieg in Liga 2 vermeiden ließ. Lange musste man zwar den Fall
der Fälle im Hinterkopf behalten, doch schließlich wurde der letzte Spieltag
der Saison 2003/04 doch zu einem Fußballfest, Rapid wurde in einem Spiel ohne
jeden Erfolgsdruck bei Kaiserwetter mit 2:0 besiegt. In der neuen Saison
entschied man sich für mehr oder weniger junge, aber zumindest heimische
Spieler. In den ersten Runden der neuen Saison klappte es ganz gut, doch leider
fehlte die Konstanz. Konstanz konnte man erst gegen Ende der
Herbstmeisterschaft wieder feststellen, als einige wichtige Heimspiele knapp
verloren wurden. Das 0:1 Anfang Dezember im letzten Spiel des Jahres 2004 im
Heimspiel gegen Pasching war dann typisch und steht als Beispiel für viele ähnliche
Niederlagen. Somit hat man für 2005 die selben Aussichten wie einst für 2004:
Abstiegskampf und dann das große Rätsel wie geht es im Sommer weiter? – In Liga
1? Mit mehr Erfolg? Welche Kuriositäten kommen dazwischen? Lassen wir uns vom
neuen Jahr einfach wieder belehren.
Foto-Album Austria Salzburg 2004 - FRÜHJAHR
Foto-Album
Austria Salzburg 2004 - HERBST
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<
Das Lehener Stadion: Unsere unvergessene,
ehemalige Heimstätte und meine persönlichen Erinnerungen
!!!
HINWEIS: Dieser Text ist eine Momentaufnahme vom 5. Dezember 2002 und wird
danach nicht mehr abgeändert !!!
Fotos vom Abrissfest für das Lehener
Stadion
Das L E H E N E R S
T A D I O N: Jeder Fan von Austria Salzburg, der sich auch wirklich mit Recht als
solcher bezeichnen darf, war in diesem Stadion und wird es künftig nie wieder
sein. Nach 3 Jahrzehnen hat das alt-ehrwürdige Beton-Oval in Salzburg Lehen
ausgedient. Austria Salzburg übersiedelt im Frühjahr 2003 in ihre neue
Heimstätte, vor die Tore Salzburgs. Das neue Stadion in Kleßheim ist so gut wie
fertig, es sind nur noch kleinere Arbeiten am Detail durchzuführen, bevor es
dann endlich in der neuen, modernen Arena, im Schmuckkästchen von Kleßheim
weitergehen kann. Dieses neue Stadion ist natürlich eine Freude für jeden
Salzburgfan. Aber dieser Umzug in die neue Arena ist mit großer Wehmut
verbunden. Denn der Abschied vom traditionsreichen Lehener Stadion fällt sehr,
sehr schwer. Ich erinnere mich noch an viele Spiele, die ich besuchen konnte,
an viele schöne Stunden im Stadion. Ich erinnere mich aber auch noch an viele
Gegentreffer, über die ich mich im Stadion maßlos ärgern musste. Lehen war
Emotion pur. Und jetzt, wenn es Zeit ist, Lehen den Rücken zu kehren, werden
alle Erinnerungen wieder wach und genau diese Erinnerungen machen es uns so
schwer, dieses Stadion für immer zu verlassen. Im folgenden Text schildere ich
meine persönlichen Erinnerungen an das Lehener Stadion.
Die ersten Spiele
Ich
kann mich noch gut erinnern, als ich im Alter von 7 Jahren mein allererstes
Spiel von Austria Salzburg sah. Mit meinem Onkel Georg durfte ich damals in der
4. Runde der Bundesliga-Saison 1993/94, also im Herbst 1993 erstmals mit ins
Lehener Stadion fahren. Es war ein Spiel gegen den VfB Mödling, einen Verein,
der heute nicht mehr in damaliger Form existiert (Fusion mit Admira Wacker).
Unser Sektor damals bei meinem ersten Spiel: Der „Käfig“, den man heute als
„Familystreet“ bezeichnet. Salzburg verlor damals überraschend mit 1:2. Aber
das Ergebnis war damals noch Nebensache. Ich war überglücklich, dabei gewesen
zu sein. So ganz nebenbei, was ich von diesem Spiel noch weiß: Am Abend beim
Heimfahren sahen wir ein Naturschauspiel, die Sternschnuppen. Auch bei meinem
zweiten Spiel, bei dem ich dabei sein konnte, durfte ich wieder mit dem Onkel
ins Stadion fahren. Damals gab’s ein 1:1 gegen Sturm Graz. Erstmals sah ich ein
Spiel von der Stehplatztribüne hinter dem Tor. Weil ich noch sehr klein war
musste man mich aber damals etwas auf die Schulter nehmen. Und dann, im dritten
Spiel, das mir vergönnt war, zu sehen, kam dann endlich der erste Sieg von
Austria Salzburg, den ich im Stadion miterleben konnte – und welch ein Sieg:
Salzburg besiegte Erz-Feind Austria Wien mit 3:0. Dieses Spiel fand damals an
einem Sonntag um 18:00 Uhr statt. Eigentlich hätte es am Samstag zuvor
stattfinden sollen, aber der Schnee verhinderte das Spiel am Samstag zuvor. Und
dieser Samstag damals war eigentlich für mich nur ein reines Warten auf den
darauf folgenden Sonntag. Das Warten wurde dann belohnt mit diesem tollen Sieg
gegen die Wiener.
Immer öfter ins Stadion
Zum
Glück durfte ich dann etwas öfter mit jemanden ins Stadion fahren. Mal war es
Onkel Georg, mal war es Papa, einige male fuhr ich auch mit dem örtlichen
Sportclub ins Stadion, um ein Spiel zu besuchen. Papa bevorzugte es, mit mir
eher ins Stadion zu fahren, wenn es gegen „kleinere“ Gegner ging, wegen dem
Rummel im Stadion. Auch wenn ich mit Georg oder mit dem Sportclub Spiele
besuchen konnte, war ich immer sehr zufrieden. Mein Platz im Stadion war dann
so gut wie immer ein „Steher“ hinter einem der Tore. Auf den Balkon zog es mich
gar nur 2 mal, wenn ich mich richtig erinnere – ich wollte immer ganz nah ans
Spielfeld ran und auch dem Torwart genau aus aller Nähe zusehen. Das Ergebnis
war immer noch eher Nebensache, Hauptsache war immer, dabei zu sein.
Ohne Erwachsene ins Stadion
Dann
aber ging’s erst richtig los. Ich kam in Kontakt mit Fans und begann mich auch immer
mehr für die Fanszene zu interessieren. Von da an konnte mich nichts mehr
halten auf meinem Weg zum Vollblut-Fan von Austria Salzburg. Ich wollte nicht
mehr warten, bis irgendwer Zeit findet, mit mir zu einem Spiel zu fahren. Ich
wollte öfter ins Stadion. Ich wollte zum Fan-Block. Am 26. August 2001 fuhr ich
erstmals ohne Erwachsene ins Stadion. Gemeinsam mit Matthias, einem ähnlich
„Narrischen“, wie ich es bin. Es war damals ein Match gegen den GAK. Ein toller
Sieg – 2:1. Das Spiel fand bei mörderischer Hitze an einem Sonntagnachmittag
statt. Es war ein TV Live-Spiel. Aber: Ich und Matthias waren damals auch beim
vorigen Heimspiel gegen den FC Kärnten (da noch unter Begleitung meines Vaters)
dabei und kauften uns gleich nach diesem Spiel (trotz 1:2-Niederlage gegen den
Aufsteiger FC Kärnten) die Matchkarte für’s GAK-Heimspiel in 2 Wochen. Und so
hatten wir keine andere Wahl, als ins Stadion zu kommen. Und in diese für uns
positive Falle begaben wir (Matthias und ich) uns damals auch ganz bewusst. Das
zweite Spiel ohne Erwachsenen-Begleitung war ein Westderby gegen den FC Tirol –
1:1. Ein toller Samstag. Wir sind mit dem allerletzten Zug heimgefahren.
Rekord: Herbst 2002 – So viele Spiele wie noch nie
Und
dann kam der absolute Höhepunkt der Match-Besuche: Der Herbst 2002. Wir sahen 8
(!) Heimspiele vom 17. Juli bis zum 4. Dezember. Sturm Graz, Austria Wien, FC
Kärnten, SV Pasching, GAK, Rapid, Ried und nochmals Sturm Graz. Jeweils waren
wir im Fan-Block, setzten unsere Stimme nur für die Austria ein und hatten
jeweils großen Spaß. Das war der absolute Durchbruch als Fan im Stadion Lehen.
Ein Blick in die Zukunft
Weiter
geht’s ab März im neuen Stadion. Dieser Tage warte ich auf meine Dauerkarte (1
1/2 Jahre), die mir per Post zugestellt werden wird. Meine erste Dauerkarte.
Und diese wird sicher nicht die letzte Dauerkarte sein, die ich gekauft habe,
unabhängig davon, wie es mit der Austria sportlich weitergeht. Ich bin jetzt
ein absolut treuer Fan. Ich wurde in diesem alt-ehrwürdigen Lehener Stadion zum
ultimativen Austria-Salzburg-Fan.
MEINE FÜNF SCHÖNSTEN SPIELE, DIE ICH IM LEHENER STADION
SAH:
1. Austria Salzburg – SV Ried 5:2
2. Austria Salzburg – Rapid Wien 3:1
3. Austria Salzburg – Austria Wien 3:0
4. Austria Salzburg – GAK 2:1
5. Austria Salzburg – Sturm Graz 2:1
1.
AUSTRIA SALZBURG – SV RIED 5:2 23. 11. 2002
Das
offizielle Abschiedsspiel samt der ganzen Party rundherum unter dem Motto “Servus
Lehen” war extraklasse. Es spielte an diesem 23. November 2002 einfach alles
mit: Toller 5:2-Sieg gegen Ried, 12.000 bestens gelaunte Fans, die die größte
und schönste Choreographie, die Fußball Österreich je gesehen hat präsentierten
(siehe Bild), Legenden-Match mit Krankl, Konrad, Fürstaller, Weber und anderen
namhaften Salzburg-Legenden, ... Hans Krankl bewies noch Stunden nach Ende des
Bundesliga-Spiels gegen Ried seine Gesangs-Künste und begeisterte vor dem
Stadion viele Fans mit tollen Liedern. „Wir hörn niemals auf“ schrien Fans noch
Stunden nach Abpfiff vor dem Stadion und stimmten noch immer Fanchöre für die
Austria an. Einfach ein toller Tag. Gemeinsam mit Matthias genoss ich diesen
offiziellen Abschied aus Lehen.
2.
AUSTRIA SALZBURG – RAPID WIEN 3:1 9. 11. 2002
Gegen
sämtliche Bundesliga-Vereine hab ich Salzburg im Stadion schon spielen gesehen.
Aber erst das drittletzte Spiel, das ich in Lehen sah, war mein erstes Spiel
gegen den Lieblings-Feind, gegen die Grünen – Rapid Wien. Rapid ist wie auch
Salzburg bekannt für heißblütige Fans und ganz ehrlich: Die gewisse Angst war
dabei beim ersten Mal Rapid! Schon eine sonderbare Stimmung. Das Match fand an
einem grauen Novembertag statt, dann noch die Rapidfans – schon ein seltsames
Gefühl. Austria Salzburg hatte im Spielverlauf einiges Glück und siegte 3:1.
Ich war mit Matthias im Stadion.
3.
AUSTRIA SALZBURG – AUSTRIA WIEN 3:0 schon länger her
Das
erste der beiden Spiele gegen Austria Wien, die ich im Lehener Stadion sah.
Toller 3:0-Sieg. Es war das einzige Spiel, an dem ich im Stadion neben der Mama
stand, die kommt sonst nie ins Stadion! Wir fuhren mit Georg nach Salzburg,
obwohl ich auch mit dem Sportclub fahren hätte können.
4.
AUSTRIA SALZBURG – GAK 2:1 26. 8. 2001
Zum
ersten mal war ich ohne Begleitung Erwachsener im Stadion. Toller 2:1-Sieg
gegen den GAK nach 0:1 Rückstand. Aber: Sehr wenige Zuschauer.
5.
AUSTRIA SALZBURG – STURM GRAZ 2:1 4. 12. 2002
Das
wirklich letzte Spiel in Lehen. Toller 2:1-Sieg, der noch viel, viel höher
hätte ausfallen können. Ein großartiger Abend gestern noch mal in Lehen.
Traurig nur: Arrogante Bullen, die es Souvenier-Jägern schwer machten und Fans
am Ende aus dem Stadion trieben.
(Auswahl
der „schönsten Spiele“ spontan! Aktuellere Spiele bevorzugt, weil bessere
Erinnerungen!)
An diese Spiele kann ich mich heute spontan
erinnern:
|
Gegner |
Datum |
Ergebnis |
|
VfB Mödling |
Herbst 1993 |
1:2 |
|
Sturm Graz |
? ? ? |
1:1 |
|
Austria Wien |
? ? ? |
3:0 |
|
GAK |
? ? ? |
2:1 |
|
Lustenau |
5.12.???? |
1:0 |
|
Lustenau |
30.6.1999 |
1:0 |
|
Admira Wacker |
? ? ? |
2:2 |
|
LASK |
? ? ? |
1:3 |
|
FC Linz |
? ? ? |
0:2 |
|
Pasching |
5.10.2002 |
3:2 |
|
FC Tirol |
17.4.1999 |
2:2 |
|
FC Tirol |
? ? ? |
0:2 |
|
FC Tirol |
? ? ? |
1:0 |
|
FC Tirol |
30.3.2002 |
1:1 |
|
Ried |
? ? ? |
0:0 |
|
Ried |
? ? ? |
1:1 |
|
Ried |
23.11.2002 |
5:2 |
|
Kärnten |
11.8.2001 |
1:2 |
|
Kärnten |
18.8.2002 |
0:0 |
|
Sturm Graz |
? ? ? |
1:1 |
|
Sturm Graz |
? ? ? |
1:2 |
|
Sturm Graz |
17. 7. 2002 |
1:2 |
|
Sturm Graz |
4.12.2002 |
2:1 |
|
GAK |
26.8.2001 |
2:1 |
|
GAK |
? ? ? |
k.A. |
|
GAK |
26.10.2002 |
1:1 |
|
Austria Wien |
31.7.2002 |
0:4 |
|
Rapid Wien |
9.11.2002 |
3:1 |
Das sind 28 Spiele. In dieser Auflistung nicht berücksichtigt
ist ein Freundschaftsspiel unserer Austria gegen RCD Mallorca aus Spanien im
Lehener Stadion (1:1). Es waren auf jeden Fall nicht weniger als 28
Bundesliga-Spiele von Austria Salzburg, die ich im Lehener Stadion miterlebte.
Wahrscheinlich sind es noch einige Spiele mehr, die ich gesehen habe! An alle
kann ich mich wohl kaum erinnern, obwohl: Weit wird’s schon nicht fehlen!
20. November 2005: Good Bye Lehen – Die letzte Ehre für DAS
Stadion
Es ist zwar schon fast wieder 3 Jahre
her, als unsere Salzburger Austria das letzte Spiel im Lehener Stadion
bestritten hat, doch weil der Mythos nach wie vor aufrecht ist und das Stadion
erst jetzt abgerissen wird, sollte vorher noch einmal ein Fest stattfinden. Die
Stadt Salzburg tat damit vor allem den Fans von Austria Salzburg einen
Gefallen, konnte doch Werbung gemacht werden für Fußball – und somit für
Violett-Weiß in Salzburg, war immer so und soll immer so sein. Viele waren
gekommen um bewusst die letzten Schritte in diesem Stadion zu setzten, das wir
alle mit Sicherheit nie vergessen werden. Was besonders gut ist: Diese vielen
waren Violett-Weiße aller Altersschichten, Leute die zwar in die Champions
League wollen, aber eben mit Fußball statt Marketing, mit unserem Verein
Austria Salzburg. Irgendwie passte das Wetter zum Anlass: Ein Horizont grau in
grau, ein eisig kalter Novembernachmittag zwischen Spätherbst und Winter. Beste
Voraussetzungen für die letzte Gänsehaut in diesem Stadion – und sie kam: Als
nämlich in dieser schwierigen Zeit Persönlichkeiten aus glorreichen Tagen und
andere prominente Leute mehr oder weniger deutliche Bekenntnisse zur
Violett-Weißen Austria Salzburg und deren treuen Fans anklingen ließen und die
Menge der Besucher jeden Seitenhieb ganz sensibel bewertete, war man stolz wie
immer, Fan von Austria Salzburg zu sein. Einige der großen Spieler der
legendären „94er-Mannschaft“ kamen auf die Bühne und wurden – mit einer
Ausnahme (der Name wird nicht erwähnt) – noch einmal bejubelt. Im Stadion gab’s
schon vorweihnachtliche Gastronomie mit Glühwein und heißen Maroni. Die Band
„Straight up“, die immer schon tonangebend war, wenn die Austria zu würdigen
war, heizte auf der Bühne ein – Höhepunkt waren die Vereinssongs der Salzburger
Austria. Am Ende wäre es gar nicht mehr nötig gewesen, dass man auch noch von
der Niederlage der Dosen-Jünger aus der Vorstadt hören konnte. Was von diesem
Fest in Erinnerung bleiben wird ist die Besinnung der Veranstalter und Besucher
zu SV Austria Salzburg in Violett-Weiß und in der Stadt Salzburg und damit verbunden:
Gemeinsamkeit und Demokratie statt Diktatur, Tradition statt Kommerz, Fußball
statt Event, ... Die Stadt für Violett-Weiß, Austria Salzburg für diese Stadt.
Gegen 19:33 Uhr fand das letzte große Fest im Lehener Stadion mit einem
schlichten aber schönen Feuerwerk sein Ende. Die Abrissarbeiten sollten bald
vorbei sein, im Frühjahr 2008 sollte dann die „Neue Mitte Lehen“ fertig sein.
Darunter versteht sich ein Seniorenheim, die Stadtbibliothek, ein
Einkaufszentrum, Café, Bar, ... Das Spielfeld des Lehener Stadions wird
Grünfläche bleiben, ein Park soll als Kern der „Neuen Mitte Lehen“ die
Verbindung zum alten Lehener Stadion zeigen.
Der immerwährende Stolz bröckelt nicht,
er wächst Tag für Tag! Eine Stadt, ein Fußballklub: Violett-Weiß seit eh und
je, das ist warum ich nur auf Austria Salzburg steh’!
Video: „Good Bye
Lehen! – Ein trauriges Fest”
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<
Wie fühlt sich ein Fußballfan, wenn er in seinem Element ist?
Lebensfroh, neugierig, lautstark, kreativ und stolz ist er, der glückliche Fußballfan.
Was einen solchen glücklichen Fußballfan ausmacht? Er darf hautnah ran ans
Geschehen, er kann lautstark seine Mannschaft anfeuern und dabei im
Unterbewusstsein angesammelten Alltagsfrust abbauen, er kann sich in den Farben
seines Vereins kleiden und diese in fremden Gefilden repräsentieren. Den
besonderen Stolz erreicht er, wenn er mit breiter Brust das Vereinslogo seines
Klubs von seinem T-Shirt erstrahlen lässt. Ein Fußballfan freut sich auf Spiele
seiner Mannschaft, weil er im Stadion seinen Freunden auf der Fankurve wieder
begegnet. Es gibt jedoch leider – gerade in letzter Zeit – auch Gründe, welche
die Freude eines Fußballfans auf den nächsten Stadionbesuch trüben. Nicht der
einzige, aber wohl der hauptsächliche Grund, warum die Freude eines Fußballfans
oft getrübt wird, ist die Repression.
Im und
ums Stadion bedienstete Personen engen Fans in ihren Freiheiten ein. Nicht
selten führt dies sogar zu Verletzungen von Menschenrechten, auch wenn es die
Unterdrücker selbst so gar nicht wahrhaben wollen. Als Fußballfan sollte man
beim Stadionbesuch seine Alltagssorgen eigentlich vergessen können.
Sicherheitskräfte – die man natürlich im Stadion braucht, keine Frage – greifen
oft derart ungeschickt in Sachen ein, dass die Fans die Freude am Stadionbesuch
verlieren. Freiheiten werden eingeengt, wo es noch nicht im Ansatz als
notwendig erscheint – abgesehen von diversen Sicherheitskräften eben, sogar
optisch kreative Choreographien, die beim Spiel auf der Fantribüne präsentiert
werden sollen werden kontrolliert. Die Einschränkung der Kreativität beginnt
somit schon beim Gestalten von Choreographien. Leute werden immer wieder unter
Polizeigewalt von A nach B getrieben. Die Vorgehensweise der Exekutive ist ein
Worten eigentlich nicht wiederzugeben. Arroganz lebt in den Gemütern dieser
Sicherheitskräfte, wie diese Arroganz dann vor den Fans ausgelebt wird ist hier
nicht mehr zu beschreiben. Fallbeispiele dazu gibt es zur Genüge. Traurig nur,
dass unterdrückte Fußballfans meist nur über Internet-Foren die Möglichkeit
haben, ihre Erlebnisse zu schildern.
Wer jetzt aber glaubt, die Fans würden sich in diesem Kampf wehrlos
geschlagen geben, der irrt gewaltig. Selbst arg verfeindete Fangruppen
schließen sich für diesen Fall zusammen und starten bundesweite und auch
länderübergreifende Aktionen gegen die zunehmende Repression in den Stadien.
Diese Aktionen sehen keine Anwendung von Gewalt vor, solche Maßnahmen werden
von Sicherheitskräften viel eher angenommen als von Seiten der Fans. Der Kampf
gegen die Repression wird wohl lang und zäh sein, ihn aufgeben wird man ihn
aber niemals. Eher verstärkt man die Intensität der Aktionen. Der Glaube, auf
aus diesem Kampf über kurz oder lang als Sieger hervorzugehen lässt die Fans
alle Mühen sowie Zeit- und Geldaufwendungen vergessen. Dabei darf man nie außer
Acht lassen, dass die Fans bekanntlich die Leute sind, die den Fußball am Leben
erhalten. Die Fans kämpfen nur, weil belebter Fußball nicht nur im Sinne der
Ligen und Verbände ist, sondern weil den Fans so viel am Fußball liegt. Man
könnte es mit einem Kaufladen vergleichen: Es ist wie ein Kampf eines Kunden
gegen den Verkäufer. Kurios aber wahr.
Für die
Gründe der zunehmenden Repression gibt es ein weites Spektrum. Da die Europameisterschaft
2008 in Österreich und der Schweiz stattfindet sind diese beiden Länder
natürlich darum bemüht, im Hinblick auf diesen Großereignis Sicherheit in
bestmöglichem Ausmaß zu gewährleisten. Man will durch Unterdrückung des harten
Kerns der Fans künstlich nachhelfen, alle Stadionbesucher in eine Norm zu
pressen. Genau diese Vorgehensweise ist der beginn des Teufelskreises. Ein
Mensch der in seinen Freiheiten eingeengt wird, der versucht, sich seinen
Freiraum zurückzuerobern – mit ziemlich allen Mitteln. Nimmt das Ausmaß der
Repression also weiter zu, dann kann man sich vorstellen, in welchem Szenario
ein solcher Konflikt ausarten kann. Die Sicherheitskräfte werden wieder einen
kleinen Schritt zurück machen müssen, sonst kommt es irgendwann zum Krach.
Mögen die
Fans erfolgreich gegen die Repression ankämpfen und die Exekutive bald zu einem
Rückzieher zwingen. Dem Fußball zuliebe und jenen, die für ihn leben.
Je
größer die Repression, desto größer der Widerstand!
Bericht
vom 3. März 2004
Zur Startseite :::
>>>
Bitte um einen Eintrag: Zum Gästebuch <<<
Ø spannend
Ø erfolgreich
Ø turbulent
Ø fragwürdig
Ø krisengeschüttelt
Ø sensationell
Ø traurig
Ø fulminant
Ich habe versucht, diese Eigenschaften des violetten
Jahres 2004 so gut wie möglich chronologisch in die richtige Reihenfolge zu
bringen. Hier sei in aller Kürze erklärt, welche Geschehnisse ich den obenstehenden
Eigenschaften zuordnen würde:
Spannend: Das neugierige Warten aller
auf die Eröffnung des wunderbaren neuen Stadions. Ein historisches Ereignis für
den Salzburger Fußball. Jetzt hat das Stadion bereits 1 Jahr auf dem Buckel.
Wir haben schon viele Höhen und Tiefen darin erlebt, eine echte Feuertaufe also
für unsere tolle neue Heimstätte. Ein Sicherheitsnetz vor der Südtribüne war
wie erwartet nur eine Frage der Zeit, beim Heimspiel gegen den GAK am 2. August
war es erstmals vor der Fankurve angebracht.
Erfolgreich: Die tolle, langanhaltende
Siegesserie im Frühjahr. 3 Siege gegen unsere größten Rivalen Rapid und Tirol
in nur 8 Tagen waren nur ein wunderbares Highlight dieses Erfolgslaufs. Der
verdiente Lohn für die großartigen Monate: Fix-Startplatz im UEFA-Cup.
Turbulent: Nach den Erfolgen vom
Frühjahr begann ein peinliches Kapitel schlechter Arbeit einer unfähigen
Vereinsführung. Ein fälschlich selbsternannter „Öl-Scheich“ ließ den Vorstand
vom Geldregen hoffen, ein Sportdirektor wurde präsentiert wobei später erst
festgestellt wurde, dass dessen Angaben im Lebenslauf nicht korrekt sind und
dieser dann wieder verabschiedet wurde.
Fragwürdig: Schwer zu erklären war für
viele, warum man den so miserablen Saisonstart von 2002/03 in dieser Saison an
Serien-Niederlagen noch überbieten konnte. Nach 6 Runden war Salzburg
Tabellenschlusslicht mit keinem einzigen Punkt auf der Habenseite. Dabei hatten
die Resultate aus den Testspielen in der Vorbereitung besseres vermuten lassen.
Krisengeschüttelt: Mit 6 Niederlagen spielte man sich dann
gleich zu Saisonbeginn in eine tiefe Krise. Unter Trainer Lars Söndergaard
sollte man aus dieser Krise nicht mehr herauskommen.
Sensationell: „Das Wunder von Udine“ bescherte
uns in der tiefen Meisterschafts-Krise einen Lichtblick und Hoffnung auf
Besserung. In der 1. Runde des UEFA-Cup verlor man gegen Udinese Calcio
zunächst das „Heimspiel“ in Linz mit 0:1, war zur Pause auch im Rückspiel
auswärts 0:1 im Rückstand. Doch dann kam, womit keiner gerechnet hatte: Austria
Salzburg erzielte noch 2 Tore, siegte in Italien mit 2:1 und ist somit aufgrund
der Auswärtstorregel in Runde 2. Gegner: AC Parma. Gegen die Jungs aus der
„Schinken-Stadt“ war dann aber Schluss, 0:4 in Linz und 0:5 in Parma waren eine
deutliche Sprache für die Italiener.
Ebenfalls
sensationell: Die Verpflichtung von Ex-Weltmeister und „Freistoß-Gott“ Thomas
„Icke“ Häßler.
Traurig: Der
29. Oktober war der Höhepunkt großen Krise: Mit der 1:2-Heimniederlage gegen
Admira Mödling beendete der Verein wehmütig die Trainer-Tätigkeit von Lars
Söndergaard bei der Austria. Lars war auch bei den Fans bis zum Schluss und
darüber hinaus äußerst hoch im Kurs. Mit der Ablöse Söndergaards ist keiner
wirklich glücklich: Boss Quehenberger nicht, Fans nicht und Söndergaard zu
allerletzt. Sein Nachfolger wird Walter Hörmann sein. Als Interimstrainer
fungierte Sportdirektor Peter Assion durchaus erfolgreich. Beim Heimspiel gegen
Mattersburg einige Wochen später ließ er sich als Gast im Stadion noch einmal
von der Südtribüne bejubeln.
Fulminant: Was in der Krise der Herbstsaison nicht untergehen sollte sind die wunderbar hohen Siege, welche die neu motivierte und teils neu formierte Mannschaft noch zu wege brachte: Daheim 5:0 gegen Sturm Graz und 4:0 gegen Mattersburg gleich im nächsten Heimspiel, auswärts dann ein 3:0 in Klagenfurt (im September auch 5:0-Heimsieg gegen Kärnten) kann sich sehen lassen.
Foto-Album Austria Salzburg 2003 -
HERBST
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<
April 2005:
Historische Übergabe: „Red Bull“-Konzern übernimmt Austria Salzburg
Wichtig: Unser Verein, der SV Austria Salzburg ist NICHT mit dem Werksklub „Red
Bull Salzburg“ in Verbindung zu bringen. Der Einstieg dieses Unternehmens bei
Austria Salzburg bedeutete für unseren Traditionsklub das vorläufige Ende. „Red
Bull“ baute einen anderen Klub auf, eine Mannschaft, die für den Konzern spielt
und mit der wir uns in keiner Weise identifizieren können und wollen. Wie die
folgenden Texte zeigen, konnten wir nicht sofort ahnen, was der Einstieg des
Herstellers von Energydrinks für uns und unsere Austria bedeuten würde – wir
ahnten eher einen Geldregen für unseren maroden Traditionsklub und freuten uns,
leider zu früh. Die nachfolgenden Texte zu diesem Thema sind daher nur als
Momentaufnahmen zu betrachten! Die Fans vom SV Austria Salzburg distanzieren
sich ausdrücklich von „Red Bull Salzburg“, unser Verein ist wiederbelebt und
heißt SV Austria Salzburg!!!

Fotoalbum – RedBull Salzburg 2005/06 – Die Präsentation
Fotoalbum –
Hangar 7 – Das Imperium RedBull um Dietrich Mateschitz
Zu einem Knalleffekt wie er im Buche
steht kam es am Abend des 6. April 2005 bei Austria Salzburg. Durch die
Nachrichtenagenturen sickerten plötzlich sehr konkrete Meldungen, wonach der
weltberühmte Salzburger „Red Bull“-Konzern ab sofort die Geschicke der
Salzburger Austria leiten wird. Wesentlichen Einfluss zum Abschluss dieses
Sensations-Deals hatte kein geringerer als der „Kaiser“ persönlich, Franz Beckenbauer.
Er dürfte „Red Bull“-Boss Dietrich Mateschitz entscheidend zum Abschluss des
Coups geraten haben.
Am Mittwochabend (6. April 2005) wussten es alle
Nachrichtenagenturen, am Donnerstag konnte man in den Tageszeitungen vom großen
Coup der Salzburger Austria mit dem „Red Bull“-Konzern lesen. Überall stand das
selbe, doch man wollte jede Zeitung, jeden Bericht im Internet und denen
Bericht im Rundfunk sehen. Jeder Satz ist wie Balsam auf den Seelen der
treusten Salzburger Fans.
Zu den Fakten: Lange beschränkte „Red Bull“ seine
Sponsoring-Verträge im Sport auf Extremsportarten. Allmählich kamen dann auch
in Österreich populäre Sportarten dran, Eishockey zum Beispiel (EC Red Bulls
Salzburg). Zu diesem Zeitpunkt für viele sehr unerwartet (es gab keinerlei
Signale, die an die Öffentlichkeit durchgedrungen wären) reichte Didi
Mateschitz auch dem Fußball die Hand mit dem vielen Geld...
Der Salzburger Energy-Drink-Hersteller übernimmt Austria
Salzburg mit sofortiger Wirkung. Eine besondere Genugtuung ist dieser Mega-Deal
für den langjährigen Präsidenten des Salzburger Traditionsklubs: Rudi
Quehenberger hat so mit einem Schlag seine Schulden los und setzt mit diesem
Sensations-Coup seiner langjährigen Arbeit endgültig die Krone auf. Egal wie es
mit Quehenberger jetzt weitergeht, die teils kritischen Fans auf der Südkurve
haben ihm jetzt all seine Fehler verziehen, sein violettes Herz wird
Quehenberger mehr denn je groß angerechnet.
Im Zuge dieses Deals kamen auch erste ernsthafte Visionen
des Klubs ans Tageslicht: Man will mittelfristig permanent in den obersten
Europacup-Bewerben mitspielen. Diskussionen um einen Sponsor-Namen für das
Stadion, einen Top-Kader, etc. bekommen plötzlich eine völlig andere Basis.
Ein ganz großer des internationalen Fußballs, nämlich
„Kaiser“ Franz Beckenbauer persönlich, hat die ganze Aktion entscheidend
eingefädelt. Er war es, der „Red Bull“-Gründer Mateschitz nahegelegt hat, ins
Fußballgeschäft bei der Austria einzusteigen. Beckenbauer wird seinem Freund
Mateschitz als Berater zur Seite stehen.
Für den SV Austria Salzburg war es ein historischer Deal.
Typisch Salzburg war dann, wie die Fans reagierten. Das Internet-Fanforum
meldete Besucherrekorde, alle waren erfreut über die Meldung. Die Angst um
einen Identitätsverlust der Austria-Tradition ist verhältnismäßig gering, die
Hoffnung auf eine Renaissance der Jahre um 1994 überwiegt.
Fußball-Interessierte aus ganz Salzburg hatten plötzlich ein Gesprächsthema,
Skeptiker gibt’s kaum – der Reinfall von Sommer 2003 (Scheich-Flop) ist damit
von einer Dose „Red Bull“ wie weggeschwommen.
Zur näheren Zukunft: Von einem Abstieg Salzburg in dieser
Saison wird nicht mehr ausgegangen, ab Sommer 2005 soll ein seriöses, gut
geplantes Himmelfahrtskommando gestartet werden – mit den Flügeln, die „Red
Bull“ den Salzburgern verleiht. An Stronach und Austria Wien nimmt man sich
dabei kein Vorbild, durch bessere Strategie will man nicht erst viel Geld in
den Sand stecken, bevor man einmal im UEFA-Cup etwas mehr mitredet. Man will in
Österreich zurück an die Macht und dann in Europa soweit wie möglich kommen.
Dass man im Zuge dieses Verfahrens auch den österreichischen Weg forciert,
sollte kein Problem sein. Heimische Kicker, die etwas taugen, sollen eine
wichtige Rolle spielen.
Die interessantesten Fragen sind jetzt: Kommt bald der
Sponsoren-Name für das Stadion? Kommt ein neues Vereins-Logo? Kann die
Identität unseres Klubs in violett und weiß erhalten bleiben bzw. verbessert
werden? Welche Spieler werden im Sommer 2005 kommen und gehen? Bleibt Nikola
Jurcevic Trainer und bestreitet mit Austria Salzburg diese ehrgeizige Mission?
Wie schnell nistet sich wieder Erfolg ein? In welchem Bereich pendeln sich die
Zuschauer-Zahlen in den nächsten Jahren ein?
Fragen über Fragen also, die uns wohl alle die nächsten
Wochen und Monate beantworten werden.
Mit einem Schlag gehen in Salzburg also wieder alle Lichter
an, eine historische Machtübergabe von Rudi Quehenberger an den „Red
Bull“-Konzern bringt viel Hoffnung unter die Salzburger Fußballfans.
Also, eine Dose eisgekühltes „Red Bull“ auf diesen Deal!
Fotoalbum – RedBull Salzburg 2005/06 – Die Präsentation
Fotoalbum – Hangar 7 – Das Imperium RedBull um Dietrich Mateschitz
13. Juni 2005: Die Zukunft hat begonnen!
Montag, Wochenende vorbei – ab in die
neue Arbeitswoche. Das ist Alltag, das ist Normalität. Nicht jeder erlebte
diesem Montag als gewöhnlichen Arbeitstag. Für viele jener Leute, die an diesem
Tag am Hangar 7 waren, brachte dieser Tag Spannung pur – es fehlte einigen
Leuten gar die Zeit, um an Alltag zu denken. Ja, für die Fans des besten
Salzburger Fußballklubs war dieser Tag ein ganz bedeutsamer. Heute sollte
Klartext gesprochen werden, keine Fragen sollten offen bleiben. Red Bull
Salzburg lud zur offiziellen Mannschaftspräsentation für die Saison 2005/06.
Der Rahmen dazu hätte eindrucksvoller
nicht sein können. Beim Hangar 7 am Salzburger Flughafen, dort wo Red Bull sein
Imperium eindrucksvoll präsentiert, ging es wahres Mega-Event von
Mannschaftspräsentation über die Bühne. Diese Bühne stand vor dem imposanten
Dach des futuristischen Hangar 7, umgeben von original Kunstrasen. Am Rasen
waren viele Fußbälle von „Adidas“, dem neuen Ausstatter, verteilt. Das Herz
dieser Bühne war lebendig, einige sehr hübsche Blondinen zierten dieses
Spektakel. Kurz vor Beginn des offiziellen Teils sorgte ein RedBull-Flugzeug,
das dem Hangar 7 zusteuerte, für Aufregung. Einige vermuteten darin einen ganz
großen Superstar (Figo, Carlos, ...) – es geisterte ja viel durch die Medien
zuletzt.
Um 11 Uhr eröffnete mit Dietrich Mateschitz der Gastgeber
höchstpersönlich diese „Show“. In seinen Begrüßungsworten relativierte er
gewisse von den Medien kolportierte Geldbeträge. Außerdem versuchte er, den
Sport in den Vordergrund zu rücken und seine Person etwas aus dem heißesten
Blickpunkt zu nehmen. Mateschitz selbst wohnte der Veranstaltung übrigens nicht
bis zum Ende bei. Auch der neue Manager Kurt Wiebach kam beim Einstieg zu Wort,
er liebäugelte in seinen Ausführungen gar mit 10.000 verkauften Abo-Karten für
die kommende Saison. In der Folge führten Adi und Edi (Kult-Reporter vom
Hitradio Ö3) die vielen Journalisten und die neugierigen Fans durch das
Geschehen. Zuerst wurde Kurt Jara auf die Bühne gebeten. Dann kamen nach und
nach alle Spieler (darunter 14 Neuzugänge, alle Spieler im feinen Anzug mit
Hemd) auf die Bühne, einige Neuzugänge wurden von Adi interviewt. Edi Finger jun. war bereits zu
Beginn der Veranstaltung voll des Lobes über die professionelle Abwicklung. Ein
Sprecher von „Adidas“ präsentierte offiziell den neuen Matchball. Die treuen
Fans warteten am meisten auf die Präsentation der neuen Trikots, freilich in
der Hoffnung auf einen Hauch an Violett. Doch um 11:22 Uhr war es dann
Gewissheit: Als Thomas Winklhofer und Markus Schopp die neue Spielkleidung
herzeigten, kamen einigen fast die Tränen. Rot-Weiß bei Heimspielen und
Blau-Weiß auswärts, sich damit anzufreunden wird nicht einfach – selbst wenn im
Statut die Vereinsfarben Violett-Weiß lauten. Die Fanklubs geben sich in einer
ersten Reaktion kämpferisch, an Auflösungen sei nicht gedacht. Nach Ende des
offiziellen Teils um kurz vor Zwölf gab’s für die Anwesenden Fans noch eine
Freude, die Adidas-Bälle von der Bühne wurden an die Anwesenden verschenkt. Die
zufriedenen Anhänger verließen allmählich den Hangar, während die eingeflogenen
Journalisten noch zu einem Mittagessen eingeladen wurden.
Um ein Fazit
zu ziehen: Es war sehr interessant, im Hangar 7 dabei zu sein. Vieles von dem
was vorgestellt wurde, macht so richtig Appetit auf die neue Saison. Vor allem,
dass man trotz des eigentlichen Saisonziels (Europacup-Startplatz) doch vom
Meistertitel 2006 träumt, macht hungrig auf mehr. Der Wehrmutstropfen, dass
Violett nur noch am Papier aufscheint, wird vielen allerdings sehr fest im
Nacken sitzen. Man kann gespannt darauf sein, was die neue Saison am Spielfeld
und auf den Rängen bieten wird.
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<
O.M.F.
– Opposition zum modernen Fußball
Fußball. Diese faszinierende
Sportart hat das gewisse Etwas, was sie so einzigartig macht. Das interessante
Spiel selbst ist wohl nicht der Grund schlechthin, warum sich Fußball weltweit
und unter allen Bevölkerungsschichten so großer Beliebtheit erfreut. Es ist
doch auch ab und zu wieder mal ganz nett, beim Tennis zuzusehen – via
Fernsehgerät versteht sich. Im Winter schaut man in Österreich auch gerne bei
den Live-Übertragungen vom Ski-Weltcup rein. Was dem Fußball keine zweite
Sportart nachmachen kann, das sind die vielen unterschiedlichen Menschen, die
sich dafür interessieren. Viele dieser Menschen sind echte Fans ihrer
Mannschaft, einige ordnen dem Fußball und ihrer Lieblingsmannschaft mehr unter
als man denken mag.
Fußball passiert
im Stadion, ist ein Spiel für jedermann und beruht auf Tradition und
Identifikation von Fans mit ihren Klubs und Ländern. Fußball benötigt
Rivalitäten von Fans zur Aufrechterhaltung der Spannung, verliert dabei aber
nie völkerverbindenden Charakter. Jeder kennt sich aus, jeder redet mit.
Viele
dieser wesentlichen Merkmale des Fußballs, welche diesen so schön machen,
stellt jetzt immer mehr der sogenannte „moderne Fußball“ in Frage. „Moderner
Fußball“, das heißt Fußball im Fernsehen und in anderen großen Medien, Fußball
als Teil von wirtschaftlichen Einflüssen,... Wie toll es ist, abends stets
tolle Spiele aus der Champions League zu sehen, wissen wir. Dass die meisten
Vereins-Trikots nicht frei von der Werbung eines Sponsors sind, stört überhaupt
nicht. Leider gibt es aber immer größere Auswüchse von negativen
Begleiterscheinungen des „modernen Fußballs“. Dann nämlich, wenn Spielpläne in
erster Linie den Wünschen von Programm-Direktoren von TV-Sendern und nicht
denen von Fans angepasst werden, ist das Spiel nicht mehr seiner Seele zugeschnitten
– den Fans. Und dann, wenn sich ein Verein vielmehr als Repräsentant eines
Unternehmens versteht, anstatt als Treffpunkt vieler Leute mit der selben
Leidenschaft – auch dann ist Fußball nicht mehr das, was ihn ausmacht.
Fußball im
dritten Jahrtausend droht immer mehr zu einem globalen Werbeträger zu werden.
Die Sportart tendiert eindeutig weg vom so sympathischen Spiel für jedermann,
hin zu einer Unterhaltung für reiche Investoren. Aus Fans werden immer mehr
bloß Zuschauer – um nicht zu sagen Kunden. Die Stadionbesucher haben eigentlich
nur noch den Zweck, durch ihre Anwesenheit einen passenden Rahmen zu machen.
Der eigentliche Sinn von Stadionbesuchern sollte allerdings sein, mit ihrer
Euphorie und Leidenschaft, Fußball in den Mittelpunkt zu rücken und mit diesen
Elementen den Rahmen zum unverzichtbaren Bestandteil des Spiels zu machen. Nur
so lohnt es sich für viele Leute auch dann, im Stadion dabei gewesen zu sein,
wenn das Spiel selbst einmal nicht alle Erwartungen erfüllt hat.
Das
traurige an den aktuellen Umständen: Die meisten Leute bemerken die kritische
Lage nicht, in der sich der Fußball befindet. Unsere Sportart braucht jetzt
eine Opposition, die den Fußball so am Leben erhält, wie wir ihn lieben: Als
Spiel für jedermann – als Gegensatz und Abwechslung zum gewinnorientierten
Alltag und nicht als Anschluss dazu. Appell: Erkennt das Problem und macht mehr
darauf aufmerksam!
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<
SV Austria Salzburg im
Jahr 2005
Austria Salzburg im Jahr 2005
Der
Jahresrückblick
Foto-Album Austria Salzburg 2005 - FRÜHJAHR
Foto-Album 2005
– Kampf gegen Kommerz bzw. Red Bull
Salzburg,
wunderschöne Stadt an der Salzach, Teil von Österreich und somit im Herzen
unseres Kontinents Europa – weltberühmt dank ihres größten Sohnes, Wolfgang
Amadeus Mozart. Salzburger, Leute mit eigener Mentalität. Solche, die stolz auf
ihre Heimatstadt sind und nicht den geringsten Drang verspüren, wesentliche
Veränderungen vorzunehmen. Salzburger, das sind auch Leute, die mit Problemen
umzugehen wissen. Der berühmte Schnürlregen stört hier selten jemanden,
Salzburger sind ja nicht aus Zucker. Eines kann man fortführend wohl auch
behaupten: Echte Salzburger sind weder aus Zucker, noch unterstützen sie einen
Kommerz-Fußballklub, dessen Eigentümer auf den Verkauf möglichst vieler Dosen
mit klebrigem Zuckerwasser abzielt.
Das Jahr 2005
hat aber gezeigt, dass es ein großer Unterschied ist zwischen „Salzburger sein“
und „echter Salzburger sein“ – zumindest wenn es um Menschen geht, die dem
Fußball zuzuordnen sind. Ich ziehe hiermit Bilanz vom Jahr 2005 des SV Austria
Salzburg. Viele würden da schon eher Bilanz über 72 Jahre SV Austria Salzburg
ziehen. Nein, kein Gedanke daran: Das hier ist für „echte Salzburger“.
Um das Wesentliche
vorwegzunehmen: Im Prinzip war 2005 für SV Austria Salzburg ein katastrophales
Jahr. Überdenkt man dabei aber die Situation etwas gewissenhafter, so kann man
für 2006 und die weitere Zukunft unseres Vereins doch auch positive
Nebeneffekte des Super-Gaus mitnehmen.
Das Jahr begann
mit Fußball, verlief dann die meiste Zeit mit Konflikt und endete in
violett-weißer Ge- und Entschlossenheit. Vieles hätte ganz viel besser kommen
können, aber es sollte halt nicht sein. So etwa schon beim Frühjahrsauftakt
Ende Februar. Doch der „Kracher“ zu Beginn der harten Runden im Abstiegskampf
wurde zum stimmungsmäßigen Flop. Später stellte sich zudem noch heraus, dass
eine Choreographie der „Curva Sud“, die bei diesem Westderby gezeigt wurde, zu
bereuen ist. Spezielle Grüße an dieser Stelle an die Verräter dieser
Fußballwelt. Ob alle dieser Gattung dabei auch noch so wenig im Hirn haben wie
jener, der uns seit geraumer Zeit so gewaltig stinkt?
Diesem Westderby
folgten die vorerst letzten Bundesliga-Runden unseres Vereins. Weil das
Abstiegsgespenst zu stark war? Oder doch weil der Präsident und vermeintliche
„Mister Austria Salzburg“ im Kampf um die Lizenz diesmal endgültig den Kürzeren
gezogen hat?
Jedenfalls war
da im März ein Endspiel gegen den Abstieg in Bregenz. Die Ausgangssituation für
dieses Spiel hätte miserabler kaum sein können: Die Vorarlberger am letzten
Platz, unsere Austria mit gerade noch 3 Punkten Vorsprung am rettenden Ufer des
9. Platzes. Nach diesem Spiel hätte das anders aussehen sollen, die Bregenzer wollten
ihr Heimspiel natürlich gewinnen. Sie taten es aber nicht. Obwohl sie schon in
der 8. Minute in Führung gingen. Obwohl sie am Bodensee deklarierter
Angstgegner von Austria Salzburg sind (5:1, 5:1, Axel Lawaree, ...). Obwohl
Austria Salzburg dabei auch noch das Cup-Auswärtsspiel am Mittwoch zuvor beim
Drittligisten St. Pölten mit 1:5 verlor. Nino Bule machte nach dem 1:0 für
Bregenz in diesem Spiel noch 2 ganz wichtige Tore für unsere Austria, die dann
zur Freude der mitgereisten Fans einen 2:1-Auswärtssieg feierte – in diesem
wichtigen Spiel. Es war ein Schlüsselspiel für Austria Salzburg im Kampf gegen
den Abstieg in der Saison 2004/05. Ein Schlüsselspiel war es aber auch für die
Fans. Wer da noch in Bregenz war, der kann schon behaupten, ein echter Salzburger
Austrianer zu sein. Anreise bei Osterreiseverkehr und Regen, die Fahrt nicht
allzu kurz, der Gegner nicht der Größte – aber dafür die Austria. Auf die
miserablen Leistungen der Mannschaft in den Spielen vor der Partie in Bregenz
entschuldigte sich der Verein, indem gratis Fanbusse ins Ländle organisiert
wurden. Der harte Kern, die Leute, die Austria Salzburg seine Seele geben, sie
haben darauf Wert gelegt, vom Angebot der Gratisbusse Abstand zu halten. Als
Zeichen für die Liebe zur Austria. Wer das Angebot angenommen hat, dem wurde
gleich mal gesagt, dass echte Fans auch in dieser Lage keine solchen Zuckerl
nötig haben sollten, um zu so einem Spiel zu kommen. Waren das noch Themen,
jetzt ist das alles schon so lächerlich... Aus einem Grund. Aus jenem Grund,
der auch schuld daran ist, dass Austria Salzburg sich aus der Bundesliga
verabschieden musste. Ja, die Austria Salzburg hat nichts an Ehre verloren beim
Absturz aus der höchsten Spielklasse. Die Klasse wurde eigentlich gehalten, das
Abstiegsgespenst besiegt – ein vorerst letzter Sieg der Austria Salzburg, wie
sie so viele kennengelernt haben: Als sympathischer Bundesliga-Klub mit
Tradition und Demokratie von Verein, Sponsoren, Fans, ...
Die
0:1-Heimniederlage gegen den GAK am 2. April war das letzte Spiel vor bekannt
werden einer leider nur scheinbar überwältigend guten Nachricht. Bald stellte
sich heraus, dass die Übernahme unserer Austria Salzburg durch diesen gewissen
Energydrink-Hersteller aus Fuschl am See ganz fatale Folgen nach sich ziehen sollte.
Am Abend des 6. April sickerte die Meldung durch Online-Medien, Tags darauf
waren die Zeitungen voll damit. Für einige Tage herrschte unter den
Salzburgfans Euphorie pur, aus Abstiegskampf mach Champions League, aus
Lizenz-Bangen mach Finanz-Krösus der Liga, ... Die Visionen könnten jetzt nach
wie vor die selben sein, einen ganz entscheidenden Haken hat die Sache aber: Es
betrifft nicht mehr unseren Verein, es betrifft Red Bull Salzburg. Bei der
Entstehung dieses Klubs musste unsere Salzburger Austria von der
Bundesliga-Bühne abtreten, die gesamte Identität wurde gleich einmal verworfen.
72 Jahre Fußball-Tradition und dann das. Natürlich wurde versucht, an die
entsprechenden Herren heranzutreten und das Fan-Anliegen einzubringen. Doch Red
Bull Salzburg ist nicht Austria Salzburg. Kritiker haben hier keinen Platz,
finden erst gar nicht mal Gehör. Da hilft keine groß Angelegte
Unterschriftenaktion, da helfen keine leidenschaftlichen Choreographien, da
hilft kein Streik und da hilft kein europaweites Aktionswochenende mit
Solidarität von Fangruppen aus allen Winkeln unseres Kontinents. Der Kampf um
die Erhaltung der Austria auch unter Red Bull dauerte bis zur 10.
Bundesliga-Runde 2005/06. Die Präsentation von Red Bull Salzburg Mitte Juni,
einige Heimspiele der „Bullen“ in einem EM-Stadion Wals-Siezenheim, das Red
Bull im neuen Zustand (Lichterspiele, nur Sitzplätze, ...) als „aufgemotzt“
versteht, ja und sogar einige Auswärtsspiele von Red Bull Salzburg etwa in Wien
oder Graz, noch in der Hoffnung auf eine Einigung und eine Zusammenführung von
Tradition und großen Ambitionen. Gescheitert. Am 18. September beim Spiel von
Red Bull Salzburg gegen Austria Wien in eben diesem „aufgemotzen“
Vorstadt-Stadion, nunmehr inoffiziell „Bullen-Arena“, kam von den letzten Fans
von Austria Salzburg eine gewisse Art von Abrechnung mit Red Bull. Bei der
Verwendung von Bengalischen Feuern wurde von sicherer Handhabung mal abgesehen,
im Stadion wurden die letzten Rauchbomben der Violetten abgelassen. Damit wurde
ein unrühmliches Kapitel „moderner Fußball“ für uns abgeschlossen. Es bleibt
die Hoffnung, dass wir mit unserem Widerstand dieser Entwicklung des Fußballs
laut genug den Kampf angesagt haben. Besonders das europaweite
Aktionswochenende, organisiert von den Salzburger Fans rund um dieses
Wochenende des 18. September soll nachhaltig einige Leute in diesem Punkt
wachgerüttelt haben.
Was
uns jetzt bleibt ist der SV Austria Salzburg. Das ist keine
Selbstverständlichkeit, das ist Verdienst der Fan-Initiative Violett-Weiß,
einer Bewegung, die es seit der Problematik mit Red Bull gibt, die sich für
unseren Traditionsklub SV Austria Salzburg eingesetzt hat und diesen
schließlich neu gegründet hat. Seit Anfang Oktober existiert der Klub unserer
Vorstellungen wieder – zumindest im Vereinsregister. Für das Zusammenkommen der
treuen Fans sorgten im Herbst Videoabende, organisiert von der Initiative
Violett-Weiß unter dem Titel „Glory Days“, man schaute sich zusammen Spiele aus
den glorreichen Zeiten der Austria in den 90er-Jahren an. Auch ein von der
Stadt Salzburg organisiertes Fest im Stadion Lehen vor dessen bevorstehendem
Abriss brachte die violette Fangemeinde im November noch einmal zusammen.
Spätestens ab Sommer 2006 soll wieder gekickt werden bei der Austria. Einige
Spielklassen tiefer, aber mit Herz und Seele – mit Dingen, die Fußball
ausmachen. Und: Mit „echten Salzburgern“ auf der Tribüne und in der Fankurve.
Auch 250 Jahre nach seiner Geburt würde unser Musikgenie Wolfgang Amadeus
Mozart wohl noch darauf stolz sein, wie wir die Tradition des Fußballklubs in
unserer Stadt hochhalten und Salzburg so etwas sehr Bedeutsames für die Leute
hier bewahren. Wie das genau aussieht und wie sich das alles entwickelt, das
werden wir ab 2006 sehen können. Wie es farblich aussehen wird, das kann
selbstverständlich jetzt schon gesagt werden: Violett-Weiß, mit dem Geist von
1933 in unser Jahr 2006!
Zur Startseite ::: >>> Bitte um einen Eintrag:
Zum Gästebuch <<<