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FanSzene – Herz und Seele der Violetten |
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„Damals war’s für uns zu Ende,
wir wollten keine Bullen sein – doch es dauerte nicht mal ein Jahr, dann war
die Austria wieder da!“ |
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So wie
es oben in den großen Buchstaben steht, hallt es durch die violett-weiße Fankurve
– und dieser Fanchor kann als Leitsatz verstanden werden. Nach der viel
diskutierten Übernahme unseres Vereins durch den Weltkonzern „Red Bull“ war
für jeden echten Austrianer klar, dass man sich nach Jahren der Treue zu den
Violetten jetzt nicht einfach diesem neuen Eigentümer und dessen
Machenschaften anschließen darf. Als unter der Führung des neuen Eigentümers
die Identität und die Werte unseres Traditionsvereins nach und nach über Bord
geworfen wurden, gingen auch unsere Bemühungen, den Konzern von dessen
Konzept abzubringen und von der Wichtigkeit unserer ruhmreichen Vergangenheit
zu überzeugen, dem Ende zu. Bald erkannte man, dass man keine Möglichkeit
hat, solche Leute in die Schranken zu weisen – rechtlich nicht und auf die
Moral dieser Hirne kann man ohnehin kaum einwirken. Die treue Fangemeinde der
Austria musste deswegen im September 2005 zunächst vom aktuellen
Fußballgeschehen loslassen. Das Kollektiv der Austria-Anhänger fand sich in
den Monaten ohne Spielbetrieb immer wieder zusammen, nette Abende waren aber
vorerst kein Ersatz für eine Fußball-Saison. Nach dem Scheitern eines
Kooperationsversuchs, der einen Wiedereinstieg in der Salzburger Landesliga
(4. Liga) ermöglicht hätte, musste man tatsächlich den ganz steinigen Weg
antreten und in der untersten Spielklasse (7. Liga) neu beginnen. Dafür
existiert die Salzburger Austria wieder völlig eigenständig und hat die
Sympathien von Fankurven aus ganz Europa auf ihrer Seite. Im Sommer 2006
erfolgte dann der Startschuss in die 2. Klasse Nord A, Saison 2006/07 –
unterste Spielklasse. Die Austria lebt und sie soll bald wieder in höheren
Sphären um Siege kämpfen. Wir Fans sind immer dabei! Rivalen ... waren zu Bundesliga-Zeiten vor allem die Jungs aus
Innsbruck. Ein brisantes Westderby zählt auf jeden Fall zu den Sachen, die
uns ohne Bundesliga sehr fehlen. Außerdem pflegte man ein angespanntes
Verhältnis zu den Fans der Wiener Großklubs Austria und vor allem Rapid. Fan-Freundschaften ... gehen nicht in die Brüche, wenn man von ganz vorne anfangen
muss. Das beweisen die Kontakte zu Fans von Udinese Calcio. Vor allem unsere
Ultras pflegen die Kontakte nach Italien, auch Barletta ist dabei oft das
Ziel von freundschaftlichen Gegenbesuchen. Im Zuge des Neuanfangs nach der
Übernahme von „Red Bull“ sind gute Kontakte zu Fans von Borussia Dortmund
entstanden. |
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