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Deutsches Derby-Wochenende |
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REVIERDERBY
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WESTDERBY
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FC Schalke 04 – Borussia Dortmund |
1. FC Köln – TSV Alemannia Aachen |
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Ø Samstag, 18. August 2007 um 15:30 Uhr Ø Gelsenkirchen, Veltins-Arena (Auf Schalke) Ø 61.482 Zuschauer (ausverkauft) Ø 1. Deutsche Bundesliga 2007/08 – 2. Spieltag Ø Ergebnis: 4:1 (2:0) – Schiedsrichter: Kircher |
Ø Montag, 20. August 2007 um
20:15 Uhr Ø Köln, Rhein Energie Stadion (Müngersdorf) Ø 50.000 Zuschauer (ausverkauft) Ø 2. Deutsche Bundesliga 2007/08 – 2. Spieltag Ø Ergebnis: 0:1 (0:1) – Schiedsrichter: Meyer |
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Zu den Bildern
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Nach
dem sensationellen Groundhopping-Wochenende im Vorjahr, als wir erstmals „Auf
Schalke“ zu Gast waren, hatten wir eigentlich gleich das Gefühl, dass uns
Gelsenkirchen wohl irgendwann mal wieder sehen soll. Als am Donnerstag, 28.
Juni 2007 der Spielplan für die Saison 2007/08 bekannt gegeben wurde,
erkannten wir sofort den Reiz des 2. Spieltags. In der 1. Bundesliga steigt
gleich schon mal das Revierderby und in der 2. Bundesliga empfängt der 1. FC
Köln zum Westderby Alemannia Aachen. Bald wurden dann auch die exakten
Anstoßzeiten für dieses Wochenende festgelegt, dabei spielte uns alles perfekt
in die Karten: Revierderby am Samstagnachmittag und das Westderby als
2.-Liga-Topspiel am Montagabend. Organisatorisch konnten wir jetzt also voll durchstarten, jeweils drei Karten für diese beiden Kracher aufzutreiben kann schon ganz schön eine Herausforderung sein. Wir versuchten aber ganz hartnäckig und zielstrebig, Tickets für diese Spiele zu bekommen, wo normalerweise nichts geht. Für das erste Spiel, dem Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund, gibt’s für uns als Nicht-Mitglieder eigentlich keinen Weg. Sogar Schalke-Mitglieder können nur maximal 2 Tickets erwerben, dazu müssen sie noch schnell sein um diese überhaupt zu kriegen. Wir hatten das Glück, dass wir im Vorjahr Kontakte nach GE geschlossen hatten. Ein Anruf bei „Hotte“, schon stellten sich erste Aussichten auf Karten ein. Erste meinte er, er würde 3 Karten (so viele benötigten wir) bekommen, bald stellte sich aber heraus, dass ein Mitglied nur zwei dieser raren Dinger erwerben kann. Dankenswerter Weise stellte er sich stundenlang für uns in Gelsenkirchen an, um zumindest diese beiden Karten für uns erlangen zu können. Unglaublich, dass er dafür sogar auf seinen Eintritt bei diesem Spiel verzichtet hat – er stellte uns beide Karten zur Verfügung. Das ganze ging dann auch noch schneller vonstatten, als wir uns erhofft haben – schon am Dienstag, 10. Juli 2007 war die Post mit den Tickets aus GE bei mir – eingepackt in einem wunderschön und liebevoll verzierten Briefkuvert mit Schalke-Pickerl. Da wir noch ein weiteres Ticket benötigten, mussten wir noch den Weg über einen Internet-Händler gehen. Wie schon im Vorjahr klappte es auch diesmal mit dem Versand nicht (von solchen Anbietern ist absolut abzuraten), immerhin erfolgte die Jagd nach der Karte vor Ort diesmal weitaus nervenschonender als im Vorjahr: Am Flughafen begrüßte uns Björn, ein sehr freundlicher Herr mit einem breiten Grinsen und der einen Karte. Nachdem
es sich bei den Revierderby-Karten für Stehplätze in der Schalker Nordkurve
(Fanblock) handelt, wollten wir für das Spiel in Köln Top-Sitzplätze mit
bester Sicht und Komfort. Jetzt ist es eh’ schon das Derby, sollen wir doch
froh sein, wenn wir da überhaupt irgendwie an Tickets kommen – naja, wir
packten Trick 17 aus: Perfekte Kommunikation nach Köln, Mitgliedsantrag
gefaxt – extra für ca. 55 EUR FC.-Mitgliedschaft für ein Jahr erworben
(ermäßigt, da weiter als 150 km von Köln entfernt). Eine Mitgliedschaft
reicht, da pro Mitglied für dieses Derby immerhin 4 Tickets gekauft werden
können. Als FC.-Mitglied konnten wir uns dann gelassen über den Start des
exklusiven Mitglieder-Vorverkaufs für das Heimspiel gegen Aachen informieren.
Der Tag kam und wir bestellten sofort die gewünschten Top-Sitzplatzkarten,
auch hier ging der Versand rasch über die Bühne – bald hatte ich die begehrten
Stücke Papier im Postkasten. Schwarzmarkt-Preise
blieben uns für beide Spiele erspart, „Hotte“ mussten wir für die beiden
Tickets und den Versand 36 EUR überweisen. Freilich kostete die dritte
Schalke-Karte weit mehr als 100 EUR, dennoch kamen wir letztlich für eine
Revierderby-Karte pro Person auf etwa 50 EUR – das muss für so ein Spiel
einfach passen. Eine Sitzplatz-Karte für Köln gegen Aachen kam auf 42 EUR,
dazu kommt pro Person wie beschrieben je ein Drittel des Mitgliedsbeitrages
(etwas weniger als 20 EUR). Anders
als im letzten Jahr, wo wir ja eine immens lange Fahrt mit der Bahn machten,
eroberten wir Deutschland diesmal per Flug. Wir buchten hin von Salzburg nach
Düsseldorf und retour von Köln nach Salzburg. Es sollen schon teurere Flüge
gebucht worden sein, einer Person kamen die beiden Strecken dann gerade mal
auf 80 EUR, das kann man sich schon leisten. Der
perfekten Organisation noch nicht genug, setzten wir uns diesmal sogar noch
eine Stil-Etikette für die Bekleidung auf und reisten im edlen Anzug mit
Krawatte an – selbstverständlich extra auf diesen Anlass gekauft. Im
Vorfeld war zumindest schon klar, dass es der am detailliertesten geplante,
der am besten organisierte Fußball-Ausflug sein wird, den wir je unternommen
haben. Da hat vieles zusammengepasst, insgesamt eine perfekte Organisation. Am
Freitag, 17. August 2007, ging dann alles los. Gegen Mittag trafen wir uns in
Saalfelden, ein Bierchen zum Auftakt, dann fuhren wir mit dem Postbus zum
Salzburger Flughafen. Um 17:30 Uhr startete unsere Boeing nach Düsseldorf, wo
wir gut eine Stunde später landeten. Inzwischen musste jeder auch schon
wieder auf’s Klo, eh’ klar – weder am Salzburger Flughafen, noch im Flugzeug
selbst konnten wir es lassen, weiteres Bier ins uns fließen zu lassen. Makei
sollte das dritte Ticket für’s Revierderby gleich am Flughafen Düsseldorf
persönlich übergeben bekommen – tatsächlich klappte alles perfekt und Herr
Björn war gleich zur Stelle mit dem wertvollen Kuvert. Auf diese Freude ließen
wir uns natürlich gleich die nächsten Krüge Bier noch am Flughafen servieren.
Dann wollten wir gleich weiter nach Gelsenkirchen, um am Derby-Vorabend noch
jene Kneipen aufzusuchen, wo wir im Vorjahr so großen Spaß hatten. Die letzte
und tollste Station von 2006 war die erste von heuer, diesmal war alles ruhig
im „Anno 1904“. Die Leute erkannten uns sofort wieder, was uns natürlich sehr
freute – wir tranken ein paar schnelle Bier und zogen weiter in die Kneipe
„Auf Schalke“. Dort erkannten wir den „Trompeten-Willy“, er uns – und so
wurde der Abend zu einer tollen Derby-Einstimmung. Es ging gleich noch
ordentlich zur Sache am Freitagabend, wir brüllten mit den Schalkern deren
Lieder. Die Blau-Weißen staunten über unseren Auftritt, wir wurden als
äußerst textsicher befunden – sind wir auch. Der Weg führte uns dann zum
„Trompeten-Willy“ nach Hause, nur ein Fußmarsch von der Kneipe entfernt befindet
sich seine Wohnung. Wir bezogen gleich unsere Zimmer, gingen aber nicht
schlafen, ohne vorher noch mit den Gastgebern in deren Wohnung so einiges zu
trinken. Der
Morgen vom Samstag, den 18. August 2007: Ein wunderschöner Tag zeichnete sich
ab, Kaiserwetter über Gelsenkirchen. Trotzdem waren wir müde vom Vorabend,
Willy war aber ein sehr erheiternder Wecker und so schafften wir es doch bald
aus dem Bett. Schließlich starten Schalke-Heimspiele schon früh am Vormittag
mit der Einstimmung am Bahnhof, dort wollten wir ja auch nicht die letzten
sein, die kommen. Es wurde uns bei Willy noch Frühstück aufgetischt, eine
Behandlung wie sie sonst nur der heilige Vater beim Papstbesuch erfährt. Bevor
wir außer Haus gingen, wurde uns sogar ein Wohnungsschlüssel anvertraut – nun
hatten wir die totale Freiheit. Danach machten wir uns also gleich auf den
Weg zum Bahnhof. Dort staunten wir nicht schlecht, als einer der ersten, die
wir dort sahen, ausgerechnet ein gewisser Herr Gisbert war – er war die
Kultfigur vom Bahnhof, ihn haben wir vor einem Jahr dort kennen gelernt. Der
Typ war wieder ganz in seinem Element, allein sein Stil beim Fotografieren –
Wahnsinn. Auch unserem Karten-Gönner „Hotte“ konnte gleich am Bahnhof für
seine großartige Aktion gedankt werden. Gemeinsam mit allen Bekannten mussten
wohl oder übel auch beim Bahnhof einige Becher Bier getrunken werden – in
Anbetracht des intensiven Vorabends ist schon klar, dass es zu früher Stunde
noch kein sonderlicher Genuss war. Zugegeben: Ein bisschen schleppten wir uns
durch den Tag, allerdings natürlich angetrieben vom tollen Programm – wann
sieht man schon ein Revierderby, FC Schalke 04 – Borussia Dortmund live im
Stadion?! Langsam machten wir uns dann auf den Weg zur Arena, vor dem Spiel
kauften wir uns vorne heraußen noch einen Imbiss – sehr gute kulinarische
Leckerbissen gibt’s hier zu fairen Preisen. Dann
war alles angerichtet, die Mannschaften kamen auf das Spielfeld – Derbytime.
Typisch Deutschland sahen wir nicht mal bei diesem Spiel eine Choreographie. Einzig
ein kleines Transparent in gelb-schwarz mit dem Datum der bitteren Schalke-Niederlage
von vergangenem Mai (im Finish der Meisterschaft 2006/07 in Dortmund), welche
den Blau-Weißen den Titel kostete, war zu sehen – ansonsten nichts vom
Gästeblock, nichts aus der Nordkurve. Dortmund-Torwart Roman Weidenfeller
gilt als besonderes Feindbild der Nordkurve. Gleich in der ersten Halbzeit
musste er das Tor vor den treusten Schalke-Fans hüten, von denen er gleich
herbeigesehnt wurde. Bevor es losgehen konnte, musste er noch einige kleinere
Wurfgeschosse aus seinem Torraum entfernen. Schalke spielte groß auf, hatte
gleich zu Beginn eine gute Torchance. Zu einem schnellen Tor kamen die
Königsblauen wenig später auch, als Kapitän Bordon schon in der 11. Minute nach
Pander-Flanke bequem zur Führung köpfeln konnte. In der 31. Minute zeigte
sich Freistoß-Spezialist Christian Pander in seinem Element, er zirkelte aus
guter Position den Ball wunderbar über die Mauer hinweg ins Tor zum
2:0-Pausenstand. Nach der Halbzeit ging der Torreigen weiter, Asamoah erhöhte
per Kopf auf 3:0. Zwar kam Dortmund durch Valdez auf 3:1 heran, doch da war
für Schalke dann ja noch Stürmerstar Kuranyi dran – der machte das 4:1 und
somit den Endstand perfekt. Mit der 4:1-Klatsche war der BVB noch bestens
bedient, es waren Chancen für viele weitere Schalke-Tore da. Fazit vom
Revierderby: Wir haben ein super Spiel gesehen, viele Tore – die Stimmung hat
uns aber überhaupt nicht begeistert. Wofür dieses Spiel in Deutschland vom
Stellenwert her auch steht, die Schlachtgesänge waren weder überzeugend
lautstark gesungen, noch – und das ist schade – waren sie in irgendeiner Form
kreativ. Sehr fade und eintönige Herabmache des Gegners, da sind sie nicht
besonders originell und einfallsreich. Durstig
wurden wir trotzdem, wir kauften uns dann draußen Limo (!), nachdem man in
der Arena ja nur bargeldlos bezahlen kann. Wir fuhren dann allmählich wieder
zurück von der Arena, an der Glückauf-Kampfbahn stiegen wir aus. Wir
besichtigten die ehemalige Heimstätte der Königsblauen, dann holten wir uns
eine Pizza. Mit dieser marschierten wir ein kleines Stück zu Fuß weiter, dann
waren wir wieder zurück in der Wohnung von Willy. Wir konnten dort auch in
aller Gemütlichkeit die „Sportschau“ sehen und waren über alle Spiele
informiert. Wir ließen uns dann Zeit, machten uns wieder frisch, adjustierten
uns mit dem Sakko wieder etwas feiner und wollten – obwohl wir ob
Freitagabend und dem langen Samstag schon ziemlich müde waren – noch sehen,
ob denn das Nachtleben nach diesem Derbysieg was zu bieten hätte. Erst ließen
wir uns von einem Taxi zum „Party-Waggon“ kutschieren – ein alter
Eisenbahn-Waggon in abgelegener Gegend, wo eine kleinere private Feier von
Ticket-Gott „Hotte“, „Trompeten-Willy“ und einigen anderen Leuten stattfand.
Wir hielten uns nicht allzu lange dort auf, ein Taxi brachte uns dann zum
„Anno 1904“. Zu unserem Erstaunen war es dort allerdings trotz Derbysieg ganz
ruhig – niemals hätten wir uns vorstellen können, wieder wie vor einem Jahr
auf den Tischen zu stehen und zu brüllen was das Zeug hält. Eine Kneipe
weiter, auch nichts los – trotzdem genehmigten wir uns noch ein Bier zum
Abschluss. Wir machten uns dann zeitig auf den Weg zurück in die Wohnung und gingen
bald schlafen. Am
Sonntag machten wir uns bereit zur Weiterreise, mit der Bahn wollten wir bis zum
Abend nach Köln kommen. Wir fuhren zunächst bis Düsseldorf. Dort rollten wir
unsere Reisetasche durch die Stadt, vom Hauptbahnhof marschierten wir zu Fuß
die Straßen entlang bis zur berühmten Einkaufsstraße, der Königsallee und
dann weiter zum Rhein-Ufer. Dazwischen gaben wir uns mit einem einfachen
Imbiss-Mittagessen zufrieden. Mit Sakko und Sonnenbrille, Macho sogar noch
mit Kappe, flanierten wir am Rhein-Ufer entlang und gaben ein nicht ganz
unauffälliges Auftreten zu sehen – recht schönes Wetter, ein Fest und dadurch
rege Betriebsamkeit entlang des großen Flusses in Düsseldorf. Wir sahen ein
Schiff der Köln-Düsseldorfer Schifffahrt und überlegten sogar, am Seeweg
weiter nach Köln zu reisen. Leider fuhr das nächste Schiff erst wieder am
Montag. So orientierten wir uns eben doch wieder zurück zum Düsseldorfer
Hauptbahnhof. Wir fuhren dann also mit der Bahn weiter nach Köln, wo wir am
frühen Abend angekommen sind. Wir wussten schon genau, wo man dort für
kleines Geld und in sehr zentraler Lage gut schlafen kann. Nur wenige
Gehminuten von Dom und Hauptbahnhof, mitten im Zentrum, fanden wir dann
sofort wieder dorthin, wo wir auch letztes Jahr schon übernachten konnten.
Wir holten uns am Abend noch einen Kebab, dann gingen wir nochmal zurück zum
Dom bzw. Bahnhof und tranken dort noch einige „Kölsch“ bevor wir uns dann
endgültig ins Bett gelegt haben. Auch
am Montag in der Früh machten wir uns überhaupt keinen Stress. Als wir die
Schlaf-Herberge verlassen haben, frühstückten wir gleich nebenan bei einem
sehr gehobenen Lokal. Wir marschierten dann am Dom vorbei zum Rhein-Ufer, wo
wir wieder Schiffe sahen – nun wollten wir an Bord, wir fanden ein schönes
Rundfahrts-Schiff, mit dem wir eine Stunde am Rhein entlang Köln genießen
konnten. Zum Mittagessen sollte es dann eine Pizza sein, nach einiger
Anlaufzeit wurden wir doch fündig und so konnten wir ein feines Restaurant
betreten. Als wir Platz genommen haben und allmählich auch unsere
Sonnenbrillen abnahmen, wurde auch der Kellnerin langsam wohler – unser
Auftritt war anscheinend schon so stilvoll, dass wir bedrohlich anmuteten.
Während nach dem Essen Macho und Makei noch länger verweilten, informierte sich
Chris in einem sehr günstigen Internet-Café (halbe Stunde für 80 Cent) über
Austria Salzburg. Beim
Stadion in Köln Müngersdorf waren wir dann wieder vereint, wir kamen sehr
zeitig zum Einlass dorthin. Allmählich füllte sich die Hütte, immerhin 50.000
Zuschauer waren es dann bei diesem selbstverständlich ausverkauften Derby des
1. FC Köln gegen Alemannia Aachen. Zu Spielbeginn kommt in Köln ganz tolle
Stimmung auf, erst singen alle beim Vereinslied mit – für Leute, die den Text
im Kölner Dialekt nicht kennen, steht er auch auf den Anzeigetafeln. Dann
erklingt zum Einmarsch der Mannschaften noch der bekannte Hit „Viva Colonia“,
wo natürlich auch fast jeder mitsingt. Leider legte der FC ein schwaches
Spiel hin, dadurch verflachte die Stimmung immer mehr. In der 1. Halbzeit die
Führung der Aachener, in der 2. Halbzeit eigentlich der Ausgleich – doch
wegen vermeintlicher Abseits-Stellung (Fehlentscheidung) wurde dem Treffer die
Anerkennung verwehrt. Der FC zog kein kreatives Offensivspiel auf und konnte
die knappe Niederlage nicht mehr abwenden – 0:1 hieß es also auch am Ende für
den TSV Alemannia Aachen in diesem Derby. Nach
dem Spiel machten wir uns schön langsam wieder auf den Weg zurück zur
Schlaf-Herberge, vom McDonald’s nebenan haben wir uns für den schnellen
Hunger noch eine Kleinigkeit auf’s Zimmer mitgenommen. Lange konnten wir dann
ohnehin nicht mehr schlafen, um 06:40 Uhr war Abflug vom Airport Köln-Bonn,
wo wir natürlich auch frühzeitig erscheinen wollten um ja keinen Stress
aufkommen zu lassen. Wir hatten dann noch einen angenehmen Rückflug und ganz
planmäßig um 07:50 Uhr landeten wir dann am Dienstag in der Früh, 21. August
2007, wieder in Salzburg. Alles
war diesmal viel komfortabler als vor einem Jahr, dabei aber trotzdem noch
anstrengend genug – vielleicht hätten wir uns am Freitag doch noch etwas mehr
zurücknehmen sollen. Die Spiele waren diesmal natürlich absolute Kracher, das
Revierderby konnte alle Erwartungen vom Spiel her auch erfüllen – in Sachen
Stimmung waren wir aber von Köln trotz des schlechteren Spielverlaufs für die
Gastgeber mehr angetan. Dabei hat es im Müngersdorfer Stadion bestimmt auch schon
heißere Spiele gegeben. Dass am Samstagabend nicht viel los war, hat uns
eigentlich eh’ keinen Strich durch die Rechnung gemacht, da wir ziemlich müde
waren. Wieder ein Schalke-Ausflug, der uns ganz gut in Erinnerung bleiben
wird. |
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